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Das Projekt
Der Gedanke, ein Familienmuseum zu gründen, schien zunächst utopisch.
Aber bestärkt durch meinen Mann Hanno Jochimsen wurde aus der Idee allmählich ein Projekt.
Es galt, ein Haus zu finden, das geeignet ist, die künstlerischen Nachlässe meiner Großeltern, Eltern und meine eigenen Arbeiten der Öffentlichkeit zu zeigen - in dem wir außerdem leben und arbeiten können.
Nach dreijähriger Suche in ganz Norddeutschland fanden wir 1999 ein geeignetes Gebäude mit einem herrlichen Blick und viel Garten in Kühlungsborn.
Eigentlich hat das Haus wohl auf uns gewartet, denn es stand schon über drei Jahre leer.
Mit Feuereifer stürzten wir uns auf die Arbeit, aus einem heruntergekommenen Anwesen entsprechend meiner Vision eine farbige Oase zu machen.
Es gab viele Schwierigkeiten.
Auch mussten wir uns sofort alle möglichen Kenntnisse über Bauen, damit zusammenhängende Werkstoffe, Erden und Pflanzen aneignen, für uns als Bau-unerfahrene Städter nicht einfach.
Es war aufregend und anstrengend - aber die Aufgabe hat uns vollkommen erfüllt.
Nach dem plötzlichen Tod meines Mannes 2002 dauerte es einige Monate, bis ich mich dazu durchringen konnte, nicht aufzugeben, sondern alleine das Vorhaben weiter voranzutreiben.
Am 16. Mai 2004 war es soweit , daß ich das Haus mit einer ersten Ausstellung eröffnen kann - auch wenn vieles noch unfertig ist.
Ich hoffe, dass das Atelierhaus Rösler-Kröhnke mit seinen lebendigen, strahlenden Bildern und dem üppig blühenden Garten rundherum auch andere Menschen zum optischen Genießen verführt und sie vielleicht zu Freunden des Hauses macht.
Anka Kröhnke, April 2004
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